BIOGRAFIE



DIE URSPRUNGE

ferruccio codutti Ferruccio Codutti geboren am 17.Oktober 1947 in Udine begann mit 15 als Automechaniker zu arbeiten. Einige Jahre später machte er sich selbstständig und gemeinsam mit einigen Geschäftspartnern eröffnete er eine Autowerkstatt. Zu dieser Zeit spezialisierte er sich mehr und mehr als Automechaniker. Nach einigen Jahren harter Arbeit gelang es ihm schließlich im Jahr 1985 seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Zusammen mit einem guten Freund brach er zu einer Reise durch Afrika auf. Auf dieser Reise, die die beiden Freunde durch Tunesien und Algerien führen würde, verfolgte Ferruccio Codutti die Spuren der Parigi-Dakar. Als sie in der algerischen Stadt Tamanrasset ankommen waren, beschlossen die beiden Reisegefährten einen kleinen Umweg zu machen, um den Ahaggar, einen für den Stamm der Tuareg heiligen Ort, noch besuchen zu können. Dieser Ort, der noch heute als sehr besonders gilt, verwandelte sich auch für die beiden Freunde in einen Ort der Meditation. Geplagt von tausend Gedanken, die ihm durch den Kopf geisterten, erkannte Ferruccio die Notwendigkeit frei zu sein und sich von niemandem einengen zu lassen. Schließlich fasste er den Entschluss, die jüngste Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Nachdem er nach Udine zurückgekehrt war, beschloss er sich von seinen Geschäftspartnern zu trennen. 1986 eröffnete er schließlich seine eigene Werkstatt mit dem Gedanken nun auch seinen zweiten Traum zu realisieren: die Konstruktion von einzigartigen noch nie da gewesenen Motorrädern. Die ersten Jahre jedoch waren nicht einfach und Ferruccio sah sich mit der Tatsache konfrontiert, dass er, anstatt sich mit seiner Leidenschaft den Motorrädern zu befassen, einfache Automechanikertätigkeiten ausführen musste. Nach einiger Zeit jedoch gelang es ihm schließlich sich doch noch zu beweisen. Es gelang ihm sein erstes Motorrad basierend auf dem Modell “Honda Dominator” zu entwerfen und bauen zu lassen. Ab diesem Zeitpunkt war Ferruccios beruflicher Werdegang vorgezeichnet. Von nun an würde ein kontinuierliches Aufeinanderfolgen von noch nie zuvor gesehenen Meisterwerken aus Aluminium folgen. Ferruccios Motorräder sind somit aus seiner Idee einen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen, entstanden und werden nur in seiner Firma entworfen und konstruiert. Alles beginnt für gewöhnlich mit den Stoffen, die oft innovative Merkmale aufweisen, wie beispielsweise im Fall der FC1, der Prototyp eines Sportmotorrads, das mit einem speziellen vorderen Schwingarm ausgestattet ist. Im Laufe der Jahre entwickelte Ferruccio viele originelle Lösungen für technische Probleme wie beispielsweise die selbstragenden Bremssättel für Motorräder oder die einziehbaren Fußstützen für den Passagiertransport.


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Einige Publikationen, alle Rechte vorbehalten.

DER STIL

Sein Stil ist an den Futurismus in der Kunst angelehnt und drückt sich in der Verwirklichung der Teile, die das Aussehen des Motorrads bestimmen am besten aus. Ein konkretes Beispiel hierfür ist die FC2, ein wahrhaftiges Kunstwerk, mit seiner asymmetrischen Bauweise. Die Stärken seiner Motorräder sind daher das einzigartige Design und, dass ein groβes Augenmerk auf Details in der Konstruktion gelegt wird. Dieses ausβergewöhnliche Design ist eindeutig das Produkt einer Handwerkskunst auf höchstem Niveau.

In Italien sowie im Ausland ist Ferruccio Codutti hauptsächlich im Bereich der Produktanpassungen für seine futuristische Stilarbeiten bekannt. Er hat schon zahlreiche unterschiedliche Preise und nationale Anerkennungen für seine Kunstwerke aus Metall erhalten. Zudem war er auch schon Gast bei unterschiedlichen Fernsehformaten, eine davon wurde sogar im “Domenica in” auf Rai 1 ausgestrahlt. Öfter schon war Ferruccio Codutti Reportage-Hauptdarsteller in den Branchenzeitschriften über Motorsport wie beispielsweise Café Racer, Mototecnica, Motociclismo, wo er sich stets durch seine Fantasie und seine technische Fähigkeiten hervorgetan hat. In den letzten 20 Jahren interessierte sich Ferruccio Codutti mehr und mehr dafür, Einrichtungsgegenstände innovativen Designs auf Anfrage anzufertigen. Eine figurbetonte Dessaus Kollektion aus Aluminium für weibliches Publikum bildet neben seiner Sandalenkollektion aus dem gleichen Material sein derzeitiges Tätigkeitsfeld.



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